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Abstract

4.1 Einleitung In den vorgehenden Kapiteln wurde angenommen, dass Licht sich als Strahlen ausbreitet. Das ist nicht der Fall. Lichtstrahlen existieren nur als eine bequeme und zweckmäßige Grundlage für die geometrische Optik. In Wirklichkeit sind Lichtstrahlen Linien, die Richtung der Lichtausstrahlung anzeigen. Strahlen sind die Normalen zu einer Wellenfront. Dies ist in Abb. 4.1 dargestellt. Licht breitet sich von einer Punktquelle P als Kugelwelle aus. Nach Durchlaufen eines aberrationsfreien optischen Systems konvergiert die Wellenfront genau auf einen Punkt, dem Mittelpunkt P‘ der austretenden Wellenfront.

Ist das Medium, durch das sich das Licht fortpflanzt, nicht isotropisch, so ändert sich die Wellenform und ist nicht mehr sphärisch. Diese Eigenschaft wird beim sogenannten Gradient-Index Material (GRIN) zum Vorteil ausgenützt. Einzelheiten darüber werden im nächsten Kapitel besprochen.

Zur Erläuterung des Konzepts der Wellenaberrationen begrenzen wir uns in diesem fundamentalen Text auf die sphärische Aberration. Es ist manchmal von Interesse, das Resultat der Wellenoptik mit der durch die Gesetze der geometrischen Optik erhaltenen Antwort zu vergleichen. Das wird mit einem Beispiel unter der Anwendung der Fehlertheorie dritter Ordnung durchgeführt. Leser, die sich für mehr Einzelheiten zu diesem Thema interessieren, können diese in den Literaturhinweisen 1 und 2 finden.

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CHAPTER 4
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