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Chapter 5:
Spezielle optische Flächen und Komponenten
Abstract

5.1 Einleitung
Eine asphärische Fläche wird als eine besondere oder spezielle optische Fläche betrachtet. Sie ist speziell, weil sie Eigenschaften hat, die eine sphärische Fläche nicht besitzt. Sie eignet sich zur Korrektur optischer Aberrationen, ist aber auch speziell hinsichtlich ihrer Herstellungskosten. Dies trifft besonders zu, wenn sie nicht auf einer Ultrapräzisionsdrehbank mit einem Diamantmeißel (Kapitel 10) gefertigt wurde. Eine andere Fläche, die zu dieser Kategorie gehört, ist die diffraktive Fläche, die als Phasenprofil einer Linsenfläche überlagert wird. Beide dieser speziellen Flächen werden in diesem Kapitel in Einzelheiten und mit Beispielen beschrieben.

Fenster, Filter und andere planparallele Elemente (wie Strahlenteiler) werden oft nicht berücksichtigt und nicht als optische Elemente betrachtet. Deshalb werden sie hier in die Kategorie der speziellen optischen Komponenten mit aufgenommen. Im konvergierenden und divergierenden Strahlenbündel sind auch diese Elemente mit Aberrationen behaftet, die berücksichtigt werden müssen. Ist man sich über den Einfluß dieser Aberrationen im Klaren, so kann man darauf Rücksicht nehmen und diesen Effekt auch zum Balancieren der Gesamtaberrationen des Systems einsetzen.

Ein weiteres Element, das in der Layout-Phase überraschend häufig ignoriert wird, ist der konzentrische Dom, der oft als Eintrittsfenster eines IR-Systems dient. Ein solcher Dom trägt nicht nur zu den Aberrationen bei, sondern hat auch eine optische Brechkraft. Auswirkungen dieser Merkmale werden analysiert.

Kugellinsen und Gradient-Index-Linsen (GRIN-Linsen) finden häufig ihre Anwendung als Kupplungselemente in der Faseroptik. Diese Komponenten wurden auch mit aufgenommen, obwohl ihre Anwendung auf den sichtbaren (VIS) und den kurzen infraroten Wellenlängenbereich (NIR) beschränkt ist.

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CHAPTER 5
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